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Die Stromberger Pflaume – eine Stärkung der Marke in ihrer Nachhaltigkeit


Die matrix- Hofberatung findet neue Absatzmärkte für eine regionale Fruchtsorte

In Stromberg im östlichen Münsterland liegt der Hof Surmann, hier werden auf 12 Hektar Pflaumen bewirtschaftet. Der Milchviehbetrieb erzeugt und vermarktet in einem zweiten Geschäftszweig die regionale Frucht, die unter den klimatischen Bedingungen und Bodenverhältnissen besonders gut wächst. Die Stromberger Pflaume ist seit 2013 EU-weit markenrechtlich geschützt und darf nur von einer Erzeugergemeinschaft als solche vertrieben und vermarktet werden. Für den Landwirt birgt die Fruchtsorte jedoch eine Herausforderung – die Wettbewerbssituation ist stark und die erhoffte Marge wird nicht erzielt.

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Transparenz-Disclaimer: Der Film ist über einen längeren Zeitraum entstanden, sodass er auch Aufnahmen von vor der Corona-Pandemie enthält.

Ein großer Anteil der jährlichen Erntemenge geht in die industrielle Verarbeitung mit entsprechend geringen Margen. Gefragt sind eine zusätzliche Vermarktung sowie neue Möglichkeiten der Weiterverarbeitung. Mit dieser klaren Zielvorstellung wendet sich der Landwirt an Cornelius Werring und Ludger Reckmann, die als Agrar-Berater Innovationen in der Landwirtschaft vorantreiben und Landwirt*innen dabei unterstützen, mehr unternehmerische Gestaltungsfreiheit zu erlangen.

Verkauf der Stromberger Pflaume auf dem lokalen Wochenmarkt
Der Verkauf auf dem lokalen Wochenmarkt als lukrative Vertriebsmöglichkeit gegenüber der industriellen Verarbeitung der Frucht

Für die Stromberger Pflaume entwickeln sie in enger Zusammenarbeit mit Herrn Surmann einen Maßnahmenplan, der die Besonderheit des Produktes in den Fokus rückt und regionale Akteur*innen zusammenbringt: Einerseits wird der lokale Wochenmarkt als gewinnbringende Vertriebsmöglichkeit ermittelt, andererseits der Kontakt zu regionalen Erzeugern von Milchprodukten hergestellt. Neben dem Verkauf auf dem Markt ist die Idee für einen Pflaumen-Joghurt aus der Region geboren.

Für die Herstellung des Pflaumenjoghurts werden Partner gesucht und eine Rezeptur für das zu verarbeitende Fruchtpüree abgestimmt. Im November 2020 entstehen die ersten Frucht-Joghurts mit der Stromberger Pflaume – das Ergebnis ist vielversprechend und überzeugt im Geschmack, die Rückmeldungen sind durchweg positiv. Um die Marktakzeptanz zu testen, werden vom Hof Fockenbrock in Telgte bis zum Jahresende 20.000 Joghurts hergestellt, im nächsten Jahr soll die Produktion deutlich ausgeweitet werden: Das Ergebnis einer erfolgreichen Agrarberatung, die sich an der individuellen Ausgangslage und den Bedürfnissen des landwirtschaftlichen Betriebes orientiert.

Weitere Informationen zur matrix- Hofberatung finden Sie hier:

www.hof-beratung.de

Der erste Frucht-Joghurt mit der Stromberger Pflaume
Der erste Frucht-Joghurt mit der Stromberger Pflaume